Frisch geschlüpfter Marienkäfer

So starten Marienkäfer in ihre flugfähige Lebensphase:

Hat eine Marienkäferlarve nach mehrmaligem Häuten ihre endgültige Größe erreicht, beginnt die Zeit des Puppenstadiums. Die Larve befestigt sich zunächst mit ihrem Hinterteil an einem Blatt und schlüpft aus ihrer letzten Larvenumhüllung. Die für den Marienkäfer unbewegliche Puppenzeit dauert zwischen sechs und neun Tage.

Anfangs fehlen die Punkte

frisch geschlüpfter Marienkäfer
Frisch geschlüpfter Marienkäfer mit nach hinten heraushängenden Hautflügeln. Unten die verlassene Puppenhaut.

Ein ganz frisch geschlüpfter Marienkäfer ist noch feucht und weich und hat noch keine Tüpfelchen auf den Deckflügeln. Es vergeht eine Weile, bis die Punkte immer deutlicher zu erkennen sind. Die Farbe des Marienkäfers fällt anfangs recht blass aus. Es handelt sich eher um einen Gelb- oder Orangeton. Erst später verwandelt sich dieses Gelb-Orange in ein kräftiges Rot.

Nach der Anstrengung des Schlüpfens ist erst Ruhe angesagt

Während sich ein frisch geschlüpfter Marienkäfer auf die Zeit als fliegendes Insekt vorbereitet, stellt er für Fressfeinde eine leichte Beute dar. Die noch feuchten Flügel gestatten ihm keine Flucht in die Lüfte. Damit die Hauflügel schneller trocknen, lässt sie der Marienkäfer unter den Deckflügeln nach hinten heraushängen. Die oberen Flügeln aus Chitin sind zu diesem Zeitpunkt nicht komplett durchgehärtet. Es dauert mehrere Stunden, bis die Hautflügel getrocknet und die Deckflügel fest geworden sind und der Marienkäfer seinen ersten Flug startet.

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